Die Ausstellung GROW:DECAY kommt nach Österreich!
Anfang September wurden beim internationalen Keramikfestival „Argillà Italia 2026“ in Faenza 24 zeitgenössische Kunstpositionen österreichischer Keramikkünstler:innen gezeigt. Meine Installation „Nothing Gold Can Stay“ war Teil der Ausstellung.
Der Verein zur Förderung europäischer Keramikkünstler:innen, Gmunden, bringt die Schau GROW:DECAY nun in das Kammerhofmuseum Gmunden:
GROW:DECAY
Kammerhofmuseum Gmunden, Kammerhofgasse 8, 4810 Gmunden
Ausstellungsdauer: 29. September – 18. Oktober 2026
Kuratiert von: Cristina D’Alberto und Daniel Wetzelberger
Teilnehmende Künstler:innen:
Chiho Aono, Maximilian Bernhard, Gundi Dietz, Beate Gatschelhofer, Margarete Geffke, Wilfried Gerstel, Gabriele Hain, Alice Kammerlander, Helene Kirchmair, Yara Lettenbichler, Petra Maria Lindenbauer, Frank Louis, Linda Luse, Jonathan Mollner, Elke Punkt Fleisch, Kollektiv Salztor, Barbara Schmid, Oktavia Schreiner, Roland Summer, Bianca Tschaikner, Adam Ulen, Josef Wieser, Charlotte Wiesmann, Christa Zeitlhofer
Pressetext:
GROW:DECAY, Wachstum und Verfall. Zwei scheinbar widersprüchliche Begriffe, die in Wirklichkeit nichts anderes sind als zwei Phasen desselben unaufhörlichen biologischen und existenziellen Prozesses. Wachstum und Verfall stellen keinen Gegensatz dar, sondern vielmehr einen fortwährenden Übergang, in dem das Ende einer Form bereits den Keim der nächsten in sich birgt.
In dieser Ausstellung interpretieren 24 Kunstpositionen diesen Wandel anhand von Ton, der von Natur aus die Erinnerung an jeden einzelnen Schritt auf diesem Weg bewahrt. Hier wird Keramik zu Fleisch, zu Wurzeln, zu historischer Reflexion, zu Poesie oder zur Abstraktion. Sie fängt sowohl den Moment des Aufblühens als auch den Reiz des Vergehens ein.
Die Auswahl der Werke zielt darauf ab, einen umfassenden und vielfältigen Überblick über die zeitgenössische österreichische Keramikszene zu bieten und Materialien und Verfahren zu erkunden, die von traditionellen Brennmethoden bis hin zu experimentellen Techniken reichen – vom lichtdurchlässigsten Porzellan bis hin zu strukturreichsten feuerfesten Tonen –, bei denen die Technik zu einem direkten Ausdrucksmittel wird.
Zur Installation „Nothing Gold Can Stay“
Website zur Ausstellung GROW:DECAY | Argillá Italia 2026, Faenza
