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Kammerhof Museum Gmunden

GARDEN OF CLAY | 2024

K-Hof Kammerhofmuseum Gmunden
„GARDEN OF CLAY“
24.8. – 26.10.2024

Ausstellung im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt 2024 Bad Ischl | Salzkammergut

Teilnehmende Künstler*innen:
Maria Baumgartner, Wilfried Gerstel, Gerold Tusch, Christa Zeitlhofer

Kuratiert von Maria Baumgartner

Eröffnung durch Rainald Franz, Kustode Sammlung Glas und Keramik, Museum für angewandte Kunst, Wien

Zur Ausstellung erschien der Katalog: GARDEN OF CLAY; Hs: Verein zur Förderung europäischer Keramikkünstler:innen; ISBN: 978-3-200-10043-5

Katalogtext (Auszug):

Die keramischen Arbeiten von Wilfried Gerstel umfassen mehrere Werkgruppen. Zwei davon sind in der Ausstellung „Garden of Clay“ zu sehen.

Die Installation „Nothing Gold Can Stay“ gehört zu jener Gruppe von Arbeiten, in der Gerstel Keramikplatten mit Texten versieht und in Metallrahmen einfügt. Das in der Ausstellung gezeigte Werk hat das gleichnamige Gedicht des amerikanischen Lyrikers Robert Frost, vierfacher Pulitzer-Preisträger, zum Gegenstand. Auf berührende Weise beschreiben die Verszeilen das Werden und Vergehen der Natur.

Die auf der Vorderseite blattvergoldete Installation stand über Jahre hinweg in einem Garten und ist mit der so entstandenen Patina selbst Metapher der Vergänglichkeit. Der hinzugefügte Smiley relativiert dabei den romantischen Überschwang des in den goldenen Zwanzigerjahren entstanden Gedichts.

So wie diese Installation das Wesen der Natur auf lyrische Weise thematisiert, stellen die ebenfalls ausgestellten, detailreichen Kleinskulpturen Gerstels das Wesen des Menschen auf poetische Weise dar, nämlich in Schafgestalt. Warum gerade Schafe? Wesenseigenheiten wie Sanftmut und Friedfertigkeit, die Herdenmentalität, aber auch der Eigensinn eines „sturen Bockes“ oder die Führungsqualität eines Alpha-Schafes machen dieses Tier so vorzüglich geeignet, über menschliche Verhaltensweisen lächelnd nachzudenken.

Auf der Website des Kammerhofmuseums