PRIVILEGIUM MAXIMUM
Wandskulptur, 2012
gebrannter Manganton, Ölfarbe
H/B/T = 27 cm / 32,5 cm / 4 cm

Die Wandskulptur „Privilegium Maximum“ ist als finale Überhöhung der historischen Urkundenfälschung „Privilegium Maius“ aus dem Jahre 1358 gedacht. Bei dieser handelte es sich um eine von Rudolf IV. in Auftrag gegebene verfälschte Version des „Privilegium Minus“, der Gründungsurkunde Österreichs von 1156.
In meinem „Privilegium Maximum“ erhebt nun Österreich Anspruch auf die erste Mondlandung und somit auf den ganzen Erdtrabanten, indem der imperiale Krönungswagen des Wiener Hofes im Sand des Himmelskörpers steckt.

Assoziationen zu einer laut Verschwörungstheorien anderen Fälschung, nämlich jener der Fotos des auf dem Mond gelandeten Lunar Rovers aus dem Jahre 1971, bieten sich an.

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