Meine vierteilige Fotoserie führt in eine düstere Tiefgarage, die dominanten Farben sind Betongrau, schwarz und grünliches Gelb, selbst Autos scheinen den Ort zu meiden. Doch inmitten dieser Tristesse nehmen wir vier Glückssymbole wahr: Ein Schwein auf staubigem Boden, ein Hufeisen neben dem Feuerlöscher, ein vierblättriges Kleeblatt, das rot in der Dunkelheit glimmt, und den Schatten eines Rauchfangkehrers an einer Wand.
In der Tiefgarage, Allegorie für das Unterbewusste, für Sorgen und Ängste, sind die Glückssymbole nicht Boten der Hoffnung, denn an diesem unbehaglichen Ort wirken selbst sie unheimlich, der Kontrast zwischen der düsteren Architektur und den naiven Glückssymbolen erzeugt eine verstörende Irritation.









