In heutigem Diskurs wird Wissenschaft als Bereich gesehen, in dem die Grenze zwischen Nutzen und Schaden ständig neu überdacht werden muss. Das Einschätzen von „Gut“ oder „Böse“ ist oft schwer möglich, denken wir nur an wissenschaftliche Erkenntnisse, die dem medizinischen Fortschritt dienen, die aber auch für ethisch fragwürdige Optimierungen an Menschen einsetzbar sind.
Durch unsere Ambivalenz in Bezug auf ethische Zuordnung wissenschaftlicher Erkenntnisse entstehen daher oft Konflikte in unserem Inneren:
Das „Es“ des wissenschaftlichen Forscherdrangs liefert ständig neue Erkenntnisse ohne Rücksicht auf „Gut“ oder „Böse“, das Über-Ich stellt die moralischen Stoppschilder auf, und das „Ich“ versucht jeweils zu entscheiden, ob die Anwendung der Erkenntnisse verantwortbar ist.














