„Mit jedem Einschlafen werfen wir unsere mühsam erworbene Sittlichkeit wie ein Gewand von uns – um es am Morgen wieder anzutun.“ (S.Freud, 1915, aus: Zeitgemäßes über Krieg und Tod)
Freud beschreibt mit diesem Satz die Enthemmung des Menschen während des Schlafs und nutzt das Bild des „Gewandes“, um zu verdeutlichen, dass unsere Moralvorstellungen keine angeborenen Wesenszüge, sondern kulturelle Erwerbungen sind, die im Unbewussten jederzeit abgelegt werden können. Indem wir nun die Sittlichkeit nachts abstreifen, erlauben wir unseren verdrängten Wünschen eine symbolische Erfüllung im Traum.
Was mögen die tagsüber verborgenen Wünsche dieses Traumpaares sein?














